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Themen:
Stand: 2008-12-31
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Einwohner gesamt: |
4.918
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| davon männlich: |
2.460
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| davon weiblich: |
2.458
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| davon gemeldet mit
alleiniger Wohnung oder Hauptwohnung: |
4.665
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| davon gemeldet mit
Nebenwohnung: |
253
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Deutsche: |
4.795
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| davon männlich: |
2.390
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| davon weiblich: |
2.405
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Ausländer: |
123 |
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| davon männlich: |
70
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| davon weiblich: |
53
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| Religionszugehörigkeit: |
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| Römisch-Katholisch: |
3.880
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| Evangelisch: |
529
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| Sonstiges: |
509
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| Gesamtfläche |
6.581,3 ha
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100,00 %
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| Fläche für Landwirtschaft |
5 241,1 ha
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79,63 %
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| Gewerbe und Industrieflächen |
31,2 ha
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0,47 %
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| Handel und Dienstleistungen |
12,5 ha
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0,19 %
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| Verkehrsflächen |
303,4 ha
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4,60 %
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| Wohngebietsflächen |
104,4 ha
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1,60 %
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| Waldflächen |
596,0 ha
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9,00 %
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| Gewässer |
82,7 ha
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1,31 %
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| sonstige Flächen |
210,0 ha
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3,20 %
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Entfernungen: |
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| Löningen |
12
km
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| Werlte |
8
km
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| Cloppenburg |
22
km
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| Oldenburg |
50 km
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| Bremen |
85
km
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| Holland
(Grenze) |
60
km
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Lindern
stellt sich vor |
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oben |
Im südwestlichen Teil des Landkreises
Cloppenburg, angrenzend an den Landkreis Emsland, liegt die
Gemeinde Lindern.
Nach der naturräumlichen Gliederung gehört die Gemeinde
zur Sögeler Geest (Hümmling) und liegt in der Untereinheit
Sögel-Linderner Geest. Dieses sandige, lehmige Grundmoränenland
wird durch flachgewellte Geestrücken und parallel zu ihnen
verlaufenden Niederungen (Nord-, Mittel- und Südradde) gegliedert.
Landschaftlich ist Lindern eine noch weitgehend von der Landwirtschaft
geprägte Gemeinde. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche
beansprucht fast 80 % des Gemeindegebietes. Wald- und Gewässerflächen
bedecken ca. 10 % der Fläche, nahezu 7 % des Gemeindegebietes
sind für Bau- und Verkehrsflächen in Anspruch genommen.
Auf einer Fläche von etwa 66 km² haben sich im Laufe der Jahrhunderte
der geschlossene Ortskern Lindern sowie die Bauerschaften Auen,
Garen, Großenging, Hegel, Holthaus, Kleinenging, Liener,
Marren, Neuenkämpen und Osterlindern
gebildet. Im Gemeindegebiet
leben zur Zeit rd. 4.900 Einwohner.
Jahrhundertelang bildeten die das landschaftlich schöne Gemeindegebiet
Lindern umrahmenden Flussläufe der Marka, der Süd- und
Mittelradde ein verkehrstechnisches Hindernis, so dass die Gemeinde
sich wirtschaftlich nur schwer entfalten konnte. Diese frühere
Abgeschiedenheit erlaubte es der Gemeinde gleichzeitig, ihren ländlichen
und natürlichen Charakter bis in unsere Tage zu bewahren. Heute
hat die Gemeinde Lindern über ein gut ausgebautes Verkehrsstraßensystem
Anbindung an die überregionale B 213 (E 233) sowie die Bundesautobahnen
A1 und A 31.
Besonders in den vergangenen 25 Jahren hat Lindern ein neues Gesicht
bekommen, jedoch ohne dass die gewachsene Struktur zerstört
wurde.
Neben der ursprünglich vorherrschenden Landwirtschaft siedelten
und siedeln sich immer mehr Gewerbe- und Industriebetriebe in den
von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Gewerbegebieten an.
Gleichzeitig konnte durch Ausweisung attraktiver und preiswerter
Wohnbaugrundstücke die Bindung zwischen Wohnort und Arbeitsort
hergestellt werden. So wurde Lindern zu einer beliebten Wohngemeinde.
Die rege Bautätigkeit neu gegründeter Familien trug dazu
bei, dass das heutige Lindern eine verhältnismäßig
junge Gemeinde ist. Daher hat sich Lindern auch auf den Nachwuchs
eingestellt. Neben Kindergarten, Grundschule, Haupt-
und Realschule stehen die Kreismusikschule
sowie die Linderner Bücherei zur Verfügung. Gymnasium
oder berufsbildende Schulen können im benachbarten Löningen
besucht werden. Weiterbildung für Erwachsene werden vom Bildungswerk
Lindern oder von verschiedenen Vereinen angeboten.
Höhepunkt des kulturellen Lebens ist die auch überregional
Beachtung findende Linderner Kulturwoche, eine Ausstellung zeitgenössischer
und regionaler Kunst.
Das gesellschaftliche Leben in Lindern und den Bauerschaften wird
weitgehend von den regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen der
örtlichen Vereine sowie der Dorfgemeinschaften geprägt. An dieser
Stelle sei an die Schützenfeste in Lindern (jeweils Pfingsten),
Garen-Marren (jeweils am 3. Sonntag im Juni) sowie in Liener (jeweils
am 1. Sonntag im Juli) und die alljährliche Linderner Kirmes mit
Kröchenmarkt am ersten Oktoberwochenende erinnert.
Seit September 2004 besteht eine Schul- und Gemeindepartnerschaft
mit der polnischen Stadt und Gemeinde Mrocza. Die Stadt und Gemeinde
Mrocza liegt im nördlichen Teil des Kreises Naklo mit der
gleichnamigen Kreisstadt Naklo nad Notecia (ehemals Nakel/Netze).
Ingesamt besitzt die Gemeinde eine Fläche von 15.071 ha (z. Vgl.:
Lindern 6.581 ha). Im Gebiet der Stadt und Gemeinde Mrocza
wohnen rd. 9.000 Einwohner. Die Gemeinde ist ebenso wie die Gemeinde
Lindern ländlich strukturiert. Die Entfernung zur Gemeinde Lindern
beträgt ca. 820 km. Nähere Informationen finden Sie hier:
http://www.mrocza.pl.
Die die Gemeinde Lindern durchziehenden zahlreichen Radwege laden
sowohl den Radler als auch den Wanderer dazu ein, das Gemeindegebiet
zu erkunden. Ausflugsziele sind u. a. die verschiedenen Hünengräber
und die gemeinsame Quelle zweier Flüsse (Wasserscheide), aber auch
die vor einigen Jahren restaurierte Windmühle und das liebevoll
eingerichtete "Dörpshus" in Liener. Der Sportliebhaber findet Abwechslung
in den verschiedenen Sportstätten wie der Tennishalle oder dem Hallenbad.
Um dem steigenden Bedarf im Bereich des Breitensports Rechnung
tragen zu können, wurde zudem eine neue Sport- und
Mehrzweckhalle gebaut. Diese konnte am 05.07.2003
eingeweiht werden. Ferner stehen mehrere Hart- und Sportplätze für die Gestaltung
der Freizeit zur Verfügung.

Wappenbeschreibung
Ein grüner Lindenbaum mit fünf Zweigen auf weißem
Untergrund. Die weißen Baumwurzeln liegen in einem grünen
Schildfuß. Vor der Baumkrone der altoldenburgische Grafenschild
mit zwei roten Balken auf gelbem Untergrund.
Wappenbegründung
Im Linderner Gemeindewappen spiegelt sich ein Teil der Linderner
Geschichte wider. Die Linde - in alter Zeit bekannt als Gerichtsbaum,
als Heilmittel und als Nahrungsspender - war das Zeichen der Grafen
von Tecklenburg und Ravensburg, die bis 1400 Grundherren im südoldenburger
Raum waren. In einigen alten Exemplaren ist dieser Baum noch heute
in Lindern anzutreffen. Die alte Verbundenheit mit Oldenburg wird
durch das oldenburgische Grafenschild angedeutet. Im Mittelalter
hatten die Grafen von Oldenburg das Patronatsrecht über die
Kirche Linderns.
Der Niedersächsische Minister des Innern hat mit Erlaß
vom 07.09.1953 der Gemeinde Lindern das Recht zur Führung des
von der Gemeindevertretung am 27.05.1953 beschlossenen Wappens verliehen.
Da Lindern von 1933 bis 1948 mit Lastrup eine Gemeinde bildete,
musste nach dem Krieg ein neues Wappen geschaffen werden.
Gemeindeflagge
Die Gemeindeflagge zeigt in
drei gleich breiten Querstreifen von oben nach unten die Farben
Grün, Weiß, Grün, in der Mitte auf dem weißen Streifen, je bis zu
einem Drittel übergreifend, das Gemeindewappen.
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